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Inklusion darf nicht zum Sparmodell werden

SPD und Grüne haben einen Gesetzentwurf zur Inklusion in den Landtag eingebracht.

Daraufhin hat die FDP-Fraktion der Stadt Ibbenbüren das Gespräch mit der Janusz-Korczak-Schule, Helen-Keller-Schule und der Städt. Anne-Frank-Realschule gesucht. Dabei wurde von Herrn Jürgen Bernroth (Janusz- Korczak-Schule) und Frau Reinhild Fenker (Helen-Keller-Schule) die Aufgabenstellung der Förderschule sowie die aktuelle Situation erläutert.

Die FDP lehnt diesen Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form aus folgenden Gründen entschieden ab:

-         umfassende qualitative Vorgaben zu den Größen der Lerngruppen

-         Ausstattung der benötigten Sachmittel

-         Unterstützung des Lehrerpersonals durch multiprofessionelles Personal

werden von der rot-grünen Koalition aus Kostengründen verweigert.

Die Schulministerin hat wiederholt erklärt, die Kosten für die Umsetzung der Inklusion sind nicht auf Bundesebene, sondern von den Schulträgern zu leisten. Die Kommunen sind aber schon jetzt finanziell stark gefordert. Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, dass die Förderschulen in den nächsten drei Jahren massiv abgebaut werden sollen.

Die Eltern haben die Wahlmöglichkeit zwischen Förderschule und allgemeiner Schule für ihre Kinder. Wenn aber die Förderschulen in Ibbenbüren abgebaut werden, wo ist dann noch die Wahlmöglichkeit! Die Konsequenz daraus ist, dass InklusionsschülerInnen eine Förderschule im weiteren Umfeld besuchen müssen. Das stellen sich die FDP-Fraktion und die Schulen nicht unter sonderpädagogischer Förderung vor. Nicht alle InklusionsschülerInnen sind den Anforderungen der allgemeinen Schule gewachsen. Das bestätigt auch Herr Stephan Krems (Städt. Anne-Frank-Realschule). Gerade diese SchülerInnen müssen aber in Förderschulen ihren Neigungen entsprechend gefordert und gefördert werden.

Für den Erhalt der Förderschulen in Ibbenbüren und  den Erhalt der Elternrechte wird sich die FDP-Fraktion einsetzen.

Inklusion als Sparmodell zulasten der Kinder, Eltern und Kommunen lehnen wir entschieden ab.

Die FDP-Fraktion stellt zu diesem Thema für alle Interessenten Informationsmaterial, auch zum Gesetzentwurf, zur Verfügung.

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