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FDP kritisiert erneut Pläne

Ausbau der Wilhelmstraße wegen fehlenden Radwegs in Kritik

 

Der Ausbau der Wilhelmstraße kostet rund 100000 Euro mehr. Deswegen sollte der Rat die Mehrkosten am Mittwochabend in einer Dringlichkeitsentscheidung beschließen, was er auch bei zwei Enthaltungen (Grüne) und zwei Gegenstimmen (FDP) tat. Die 100000 Euro werden beim Ausbau Leipziger Straße eingespart, erklärte Stadtbaurat Robert Siedler in der Sitzung.

Hans-Jürgen Streich erklärte, warum die FDP nicht zustimme. Nach wie vor halte es seine Fraktion für nicht richtig, dass an der Straße kein extra Radweg ausgewiesen werde. Wie wichtig das sei, werde immer wieder betont. „Das ist eine verkehrte Planung.“ Auch Dr. Marlene Klatt (Grüne) fand das Ganze „suboptimal“. Hermann Hafer (SPD) sagte, es gebe ja Radwege, aber die seien Bestandteil der Fahrbahn. „So viel ich das weiß, soll das der bessere Weg sein.“

Stadtbaurat Robert Siedler betonte, es gebe verschiedene Studien darüber, dass es nicht sinnvoll sein, einen Radweg separat auszuweisen. Die Integration in die Fahrbahn sei der bessere Weg. Selbst der ADAC befürworte dies. Zudem habe man ja auf der Wilhelmstraße, der viele Schulen liegen, sehr starken Fahrradverkehr zu bestimmten Zeiten. Diese Masse „kriegen sie mit einem klassischen Radweg nicht in den Griff“.

Autor: Sabine Plake
Tel: 05451 933 250

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